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360° Feedback |
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"Man kann Menschen nicht verändern. Jeder hütet sein Tor der Veränderung, das
nur von innen zu öffnen ist."
Marilyn Ferguson
Entwicklung
Den Grundstein für das 360°
Feedback legte die in den fünfziger Jahren entstandene Führungstechnik des
Management by Objectives. Hauptkennzeichen dieser Führungstechnik sind die
partizipativen Zielvereinbarungen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, d.h.
Produktivitätsziele werden vom Vorgesetzten und seinen Mitarbeitern gemeinsam
festgelegt. Studien zu diesem Führungsstil haben klar aufgezeigt, dass ...
... die Produktivität und die Arbeitszufriedenheit steigen, wenn die
Mitarbeiter regelmäßig über ihren Zielerreichungsgrad und über Hindernisse auf
dem Weg zur Erreichung informiert wurden.
"Downward feedback" war die Konsequenz dieser Einsicht, bei dem ein breites und
zugleich konkretes Bild der Leistung vermittelt wurde. Daraus entwickelte sich
in den 80iger Jahren - basierend auf einer Studie des "Centers of Creative
Leadership" - das 360° Feedback.
Institutionalisiertes Feedback stellt die Grundlage der beruflichen und
persönlichen Entwicklung dar. Konkrete, auf das Verhalten bezogene Rückmeldung,
ist die Basis für Lern- und Veränderungsbereitschaft.
Anwendung
Das 360° Feedback stellt eine institutionalisierte und
formalisierte Beurteilung von Mitarbeitern auf Basis sozialer
Wahrnehmungsprozesse dar. Die in dieses Instrument einfließenden
wahrnehmungspsychologischen und subjektiven Einflussfaktoren erlauben den
Einsatz des 360° Feedbacks als Entwicklungs- nicht aber als
Leistungsbeurteilungsinstrument. Diese Unterscheidung an alle Betroffenen zu
kommunizieren, ist Grundvoraussetzung für den Erfolg. Die Beurteilungen werden
jeweils zur Selbsteinschätzung in Beziehung gesetzt.
Stärken
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Etablieren einer gesunden und offenen Feedback-Kultur
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Schafft Kritikfähigkeit und den richtigen Umgang damit
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Gesammelte Rückmeldungen: ‚Alle nicht Jeder’
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Alle Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit aktiv Einfluss zunehmen
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Umfassendes Meinungsbild
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Annäherung an die "Objektivität"
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Ansprechen sog. "blinder Flecken"
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Basis für "Selbsterkenntnis" und persönliche Orientierung
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Praxisnähe
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Abstimmbar auf bereits bestehende PE-Instrumente
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maßgeschneiderte Entwicklungsmaßnahmen
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Größere Verinnerlichung durch "Selbsterrechnungsprinzip"
Methodeninformation
Unser Fragebogen setzt sich im wesentlichen aus
folgenden drei beobachtbaren Kompetenzbereichen zusammen:
Ich-Kompetenzen (Fachkenntnisse und Selbstmanagement)
Wir-Kompetenzen (Teamfähigkeiten auf Sach- und Beziehungsebene)
Organisationskompetenzen (u.a. Loyalität, Umsetzung von Organisationszielen)
Diese werden auf einer 4stufigen Skala bewertet.
Die Fragen werden unternehmensindividuell formuliert, um auf möglicherweise
bereits bestehende Kompetenzbereiche (z.B. aus einem AC) Rücksicht zu nehmen.
mögliche Feedbacknehmer
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Führungskräfte
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Mitarbeiter
mögliche Feedbackgeber
-
Führungskraft
-
Kollegen
-
Mitarbeiter
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Kunden
-
Lieferanten
-
(Familienangehörige/Freunde)
Ergebnisse
Der Feedbacknehmer erhält ein ausführliches Profil (Beispiel
siehe Anhang), das die Grundlage möglicher Veränderungen bietet und die Planung
individueller Entwicklungsschritte wesentlich erleichtert. Für die konkrete
Umsetzung stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung (Coaching, Trainings
..)
Anhand des Profils kann der Feedbacknehmer folgende Werte ablesen:
Wie viele haben an dem Feedback teilgenommen?
Wie lautet die durchschnittliche Beurteilung (Mittelwert)?
Gibt es Ausreißer nach unten bzw. oben (Minimal- und Maximalwert)?
Wie sehr weicht die Fremd- von der Selbsteinschätzung ab?
Zu einer besseren Verinnerlichung der Ergebnisse ist unser 360° Feedback mit
einem "Do it yourself - Auswertungsbogen" versehen:
Das bedeutet, dass sich der Feedbacknehmer mit dem Ergebnis jeder einzelnen
Frage auseinandersetzen und den Durchschnittswert jedes einzelnen
Kompetenzbereiches selbst errechnen muss. Es findet daher eine wesentlich
intensivere Auseinandersetzung mit den Bewertungen statt, die zu einer höheren
Ergebnisakzeptanz und Lernbereitschaft führt.
Dieser Anwendungsmodus entspricht den Erkenntnissen aus den Studien Thorndikes
zum "Gesetz des Effektes" und den neuesten Erfahrungen in der Gehirnforschung
zum Thema "Steigerung der Gedächtnisleistung durch Einsatz beider
Gehirnhälften".
Erfolgsfaktoren
Der Einsatz verlangt professionelle und systematische
Vorbereitung und im Vorfeld eine detaillierte Auseinandersetzung mit der
Unternehmenskultur, mit bestehenden PE-Instrumenten und möglicherweise mit
bereits (auf Basis einer Mitarbeiterbefragung) formulierten Lernfeldern.
Weitere Erfolgsfaktoren sind ...
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detaillierte Vorabinformation aller Beteiligten über Ziel und Zweck
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Transparenz in der organisatorischen Durchführung
-
Prinzip der Freiwilligkeit
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Zusicherung von Anonymität für Beurteiler (keine personenbezogenen
Rückschlüsse)
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Zusicherung von Anonymität für Beurteilte (Auswertung in "geschützter
Werkstatt")
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Hilfestellung bei Ergebnisauswertung (Methoden Coaching: Wie gehe ich mit den
Ergebnissen um? Wie kann ich diese umsetzen?)
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Einbindung in bestehende HR-Projekte
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(sofern vorhanden: Einbezug der Arbeitnehmervertretung)
Mehr Infos zu 360° Feedback finden Sie unter www.HRBoard.com
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