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Assessment-Center Methode |
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Das Assessment-Center-Verfahren (AC) ist ein systematisches und flexibles
Verfahren zur kontrollierten und qualifizierten Feststellung von
Verhaltensleistungen und -defiziten. Mehrere TeilnehmerInnen werden von
mehreren BeobachterInnen, in Bezug auf vorher festgelegte Übungen und bestimmte
Anforderungen, beurteilt. Das AC kann von zwei Aspekten gefärbt sein:
Einerseits vom Selektionsaspekt (Auswahl externer bzw. interner BewerberInnen
für bestimmte Positionen im Unternehmen) und andererseits vom
Personalförderungsaspekt (z.B. Start einer Potenzialgruppe für die
Führungskräfte von morgen, um auf dem Ergebnis des AC’s mit
Personalentwicklungsmaßnahmen aufbauen zu können).
Ziel
Die Kernidee des Assessment Centers besteht darin, mit
KandidatInnen nicht nur über erfolgsrelevante Situationen zu sprechen, sondern
Aufgaben in Form von Fallstudien, Rollenübungen oder Organisationsaufgaben
tatsächlich zu "leben". Die eingesetzten Übungen sind charakteristisch für
bestehende oder zukünftige Arbeitssituationen und Aufgabenfelder und wir legen
in unseren Konzepten sehr grossen Wert darauf, dass im Laufe des AC’s ein
Gesamtbild der Persönlichkeit der jeweiligen KandidatInnen entstehen kann.
Im Rahmen eines Assessment Centers werden
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Leistungen und Verhalten
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in unterschiedlichen Aufgaben
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zu vorweg definierten Anforderungen
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von mehreren BeobachterInnen
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über einen längeren Zeitraum
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beobachtet und beurteilt.
Durch die Vielfalt der Aufgaben und der Beobachterwahrnehmungen erfolgt eine
fundierte und differenzierte Einschätzung der erfolgsrelevanten
Persönlichkeitsmerkmale. Beurteilungen und Empfehlungen werden auf Grundlage
aller Beobachtungen aus den einzelnen Sequenzen abgeleitet und gemeinsam
vertreten.
Exemplarischer Ablauf
MODUL I
Definition der Anforderungskriterien für die jeweilige Position bzw.
Zielsetzung
MODUL II
Entwicklung der unternehmens- und anforderungsspezifischen Übungen
MODUL III
Beobachtertraining (wir bereiten die BeobachterInnen aus dem
Auftragsunternehmen auf ihre vielseitige Rolle vor, damit die Beobachtungs- und
Beurteilungsaufgaben mit höchster Qualität durchgeführt werden können).
MODUL IV
Organisation des AC’s (Koordination der Übungen, Zeitmanagement während des
AC’s etc.) Moderation des AC’s und der anschließenden Beobachterkonferenz
(Anleitungen und Erklärungen zu den Übungen, Zusammenführen der
Einzelergebnisse etc)
MODUL V
Verfassen der Ergebnisberichte (Stärken- Schwächenanalyse, Aufzeigen von
Lernfeldern etc.)
MODUL VI
Feedbackgespräche auf der Basis der Ergebnisberichte
Nutzen für das Unternehmen
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Die Durchführung des Assessment Centers bietet gegenüber allen alternativen
Instrumenten (wie Interviews oder Testverfahren) den Vorteil der höheren
Treffsicherheit. Dadurch kann bei Auswahl- und Beförderungsentscheidungen die
Gefahr teurer Fehlinvestitionen minimiert werden.
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Ansonsten nur schwer feststellbare Eigenschaften, wie unternehmerische Denk-
und Handlungsweise, soziale Fähigkeiten, Führungsstil oder überfachliche
Fähigkeiten werden beobacht- und beurteilbar.
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Die TeilnehmerInnen werden in Aufgabensimulationen von Führungskräften des
Unternehmens beobachtet und beurteilt, da niemand besser die Anforderungen an
MitarbeiterInnen beurteilen kann als ihre Vorgesetzten. Bei Bedarf stellen wir
auch hauseigene BeobachterInnen (AssessorInnen) zur Verfügung.
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Durch die Vorbereitung der Führungskräfte auf ihre Rolle als BeobachterInnen im
Assessment Center wird ihre Fähigkeit des Beobachtens und Beurteilens auch für
die tägliche Führungsarbeit verbessert und verfeinert.
Nutzen für die KandidatInnen
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Konkrete Stärken- und Schwächenrückmeldungen für die KandidatInnen in Bezug zu
einem konkreten Anforderungsprofil ergeben gezielte Hinweise auf
Entwicklungsmaßnahmen und persönliche Laufbahnplanung.
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Ein wesentliches Prinzip des Assessment Centers ist die Transparenz des
Verfahrens. Die Neutralität der Übungen, die Systematik des Verfahrens und die
Qualifikation der BeobachterInnen sind Gewähr dafür, dass jede Teilnehmerin,
jeder Teilnehmer die gleichen Chancen hat.
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Durch die Transparenz ist die Akzeptanz des Verfahrens im Vergleich zu anderen
eignungsdiagnostischen Methoden sehr hoch.
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Ausführliches mündliches und schriftliches Feedback erhöht die Treffsicherheit
der eigenen Laufbahn- und Entwicklungsentscheidung.
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